Entrepreneurship auf Deutsch: Bedeutung, Unterschiede und Praxisbezug
31.12.2025

Entrepreneurship – einfach erklärt

Entrepreneurship verstehen: Unternehmerisch denken und handeln

Entrepreneurship wird im Deutschen häufig mit Unternehmertum gleichgesetzt, beschreibt jedoch mehr als die klassische Unternehmensführung. Der Begriff steht für unternehmerisches Denken, das Erkennen von Chancen und die Umsetzung innovativer Ideen – in Start-ups ebenso wie in bestehenden Organisationen. Dieser Beitrag erklärt Entrepreneurship auf Deutsch, ordnet zentrale Begriffe ein und zeigt, warum unternehmerisches Handeln heute eine Schlüsselkompetenz ist. Der Begriff Entrepreneurship wird im deutschen Sprachraum immer häufiger in Hochschulen, Förderprogrammen, Start-ups und zunehmend auch im Mittelstand verwendet. Gleichzeitig besteht oft Unklarheit darüber, was Entrepreneurship auf Deutsch eigentlich bedeutet, wie es sich von klassischem Unternehmertum unterscheidet und ob ein Entrepreneur ein Beruf ist. Dieser Beitrag beantwortet die wichtigsten Fragen verständlich, strukturiert und fundiert.

Was bedeutet Entrepreneurship auf Deutsch?

Entrepreneurship wird im Deutschen meist mit Unternehmertum, unternehmerisches Handeln oder unternehmerische Tätigkeit übersetzt. In der wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Diskussion hat sich der englische Begriff jedoch etabliert, weil er mehr umfasst als die reine Unternehmensgründung.

Entrepreneurship bezeichnet:

  • das Erkennen von Chancen,
  • das Entwickeln neuer Ideen, Produkte oder Geschäftsmodelle,
  • das Eingehen von Risiken,
  • sowie die Umsetzung von Innovationen in wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Kontexten.

Im Kern geht es also um Wertschöpfung durch Innovation und Initiative – nicht zwingend um die Gründung eines klassischen Unternehmens.

Was ist Entrepreneur auf Deutsch?

Ein Entrepreneur ist auf Deutsch ein:

  • Unternehmer,
  • Gründer,
  • oder unternehmerisch handelnde Person.

Im Unterschied zum traditionellen Unternehmerbegriff wird mit Entrepreneur häufig eine Person beschrieben, die:

  • neue Wege geht,
  • bestehende Strukturen hinterfragt,
  • Innovationen vorantreibt,
  • und aktiv Unsicherheit in Kauf nimmt.

In vielen Texten wird der Begriff auch verwendet, um innovative Gründerinnen und Gründer oder unternehmerisch denkende Führungskräfte zu beschreiben.

Was macht man in Entrepreneurship?

Entrepreneurship ist kein einzelner Tätigkeitsbereich, sondern ein Handlungs- und Denkrahmen. Typische Aktivitäten im Entrepreneurship sind:

  • Entwicklung neuer Geschäftsideen
  • Analyse von Märkten und Kundenbedürfnissen
  • Aufbau von Geschäftsmodellen
  • Organisation von Ressourcen (Kapital, Personal, Wissen)
  • Testen und Anpassen von Ideen (z. B. Prototypen, Pilotprojekte)
  • Skalierung erfolgreicher Lösungen

Entrepreneurship findet dabei nicht nur in Start-ups statt, sondern auch:

  • in bestehenden Unternehmen (Intrapreneurship),
  • im öffentlichen Sektor,
  • in sozialen Organisationen (Social Entrepreneurship).

Was ist der Unterschied zwischen Entrepreneur und Entrepreneurship?

Der Unterschied ist klar, wird aber häufig verwechselt:

  • Entrepreneur bezeichnet die Person, die unternehmerisch handelt.
  • Entrepreneurship bezeichnet den Prozess, die Aktivität und das Gesamtkonzept des unternehmerischen Handelns.

Kurz gesagt:

Der Entrepreneur ist die handelnde Person – Entrepreneurship ist das, was sie tut.

Ist Entrepreneur ein Beruf?

Nein, Entrepreneur ist kein klassischer Beruf mit klar definiertem Berufsbild oder Ausbildungspfad. Vielmehr handelt es sich um eine Rolle oder Haltung, die Menschen in unterschiedlichen beruflichen Kontexten einnehmen können.

Entrepreneurs können sein:

  • Gründerinnen und Gründer,
  • Geschäftsführer,
  • Produktmanager,
  • Innovationsverantwortliche,
  • Selbstständige oder Freiberufler,
  • Führungskräfte mit unternehmerischer Verantwortung.

Entsprechend gibt es auch keinen einheitlichen Karriereweg, sondern vielfältige Weiterbildungs-, Studien- und Praxiserfahrungen, die unternehmerische Kompetenzen fördern.

Worin besteht der Unterschied zwischen Unternehmertum und Entrepreneurship?

Im deutschen Sprachgebrauch werden beide Begriffe oft gleichgesetzt, es gibt jedoch eine inhaltliche Differenzierung, die insbesondere in Wissenschaft und Bildung relevant ist:

Unternehmertum

  • Fokus auf Führung und Betrieb eines bestehenden Unternehmens
  • Stabilität, Organisation, Effizienz
  • Verantwortung für Mitarbeitende, Prozesse und Ergebnisse

Entrepreneurship

  • Fokus auf Innovation, Veränderung und Wachstum
  • Entwicklung neuer Geschäftsmodelle
  • Umgang mit Unsicherheit und Risiko

Vereinfacht gesagt:

Unternehmertum sichert den Bestand – Entrepreneurship schafft Neues.

Beide Perspektiven ergänzen sich und sind gerade im Mittelstand gemeinsam entscheidend für langfristigen Erfolg.

Entrepreneurship Deutsch: Warum das Thema immer wichtiger wird

Im Kontext von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel gewinnt Entrepreneurship auf Deutsch stark an Bedeutung. Unternehmen benötigen heute Mitarbeitende und Führungskräfte, die:

  • Chancen erkennen,
  • Verantwortung übernehmen,
  • komplexe Probleme lösen,
  • und Innovationen umsetzen können.

Deshalb wird Entrepreneurship zunehmend:

  • in Studiengängen,
  • in der Weiterbildung,
  • in Förderprogrammen,
  • und in der Personalentwicklung verankert.

Dabei geht es weniger um „Start-up-Romantik“, sondern um systematisches unternehmerisches Denken und Handeln.

Fazit: Entrepreneurship auf Deutsch verständlich zusammengefasst

  • Entrepreneurship bedeutet unternehmerisches, innovatives Handeln.
  • Ein Entrepreneur ist die Person, die dieses Handeln umsetzt.
  • Entrepreneurship ist kein Beruf, sondern eine Kompetenz- und Haltungskombination.
  • Der Unterschied zu klassischem Unternehmertum liegt im stärkeren Fokus auf Innovation, Wachstum und Veränderung.

Wer Entrepreneurship versteht und gezielt fördert, schafft die Grundlage für zukunftsfähige Organisationen – im Start-up ebenso wie im etablierten Mittelstand.

Weiterbildung in Entrepreneurship: Einstieg und Professionalisierung

Für viele Interessierte und Quereinsteiger stellt sich nach dem grundlegenden Verständnis von Entrepreneurship deutsch die zentrale Frage: Wie kann ich unternehmerische Kompetenzen systematisch aufbauen und professionell anwenden? Genau hier setzen die Weiterbildungsangebote der Akademie der Ruhr-Universität Bochum an.

Die Akademie verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit hoher Praxisorientierung und richtet sich gezielt an Personen, die unternehmerisch denken und handeln wollen – unabhängig davon, ob sie gründen, Innovationen in bestehenden Organisationen vorantreiben oder sich beruflich neu ausrichten möchten.

Strukturierter Kompetenzaufbau für Quereinsteiger und Professionals

Ein exemplarisches Angebot ist der Zertifikatskurs Chief Innovation Manager:in. Er richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie an Quereinsteiger:innen, die Innovations- und Entrepreneurship-Kompetenzen auf professionellem Niveau entwickeln möchten. Im Mittelpunkt stehen:

  • systematische Innovations- und Geschäftsmodellentwicklung,

  • Methoden zur Bewertung und Umsetzung neuer Ideen,

  • strategisches Innovationsmanagement an der Schnittstelle von Markt, Organisation und Technologie,

  • Transfer des Gelernten auf reale Projekte aus dem eigenen beruflichen Umfeld.

Damit eignet sich der Kurs besonders für Personen, die Entrepreneurship nicht nur theoretisch verstehen, sondern aktiv gestalten wollen – sei es im Start-up, im Mittelstand oder in größeren Organisationen.

Niedrigschwelliger Einstieg: Methodenkoffer für Gründerinnen und Gründer

Ergänzend bietet die Akademie einen Methodenkoffer für Gründerinnen und Gründer in Form flexibler Online-Kurse an. Diese Formate sind ideal für:

  • Interessierte ohne klassische betriebswirtschaftliche Vorbildung,

  • angehende Gründer:innen in der Orientierungsphase,

  • Personen, die gezielt einzelne Entrepreneurship-Methoden erlernen möchten.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Werkzeuge, um Ideen zu strukturieren, Geschäftsmodelle zu entwickeln und erste Umsetzungsschritte fundiert zu planen. Gerade für Quereinsteiger:innen schafft dies einen niedrigschwelligen, aber qualitativ hochwertigen Zugang zu unternehmerischem Denken.
Weitere Informationen dazu findet man hier: https://akademie.rub.de/produkt-kategorie/online-kurse/start-ups-und-innovation/

Warum die Akademie besonders geeignet ist

Die Weiterbildung in Entrepreneurship an der Akademie der Ruhr-Universität zeichnet sich durch mehrere besondere Vorteile aus:

  • Wissenschaftliche Fundierung: Inhalte basieren auf aktueller Forschung zu Innovation, Entrepreneurship und Management.

  • Praxisnähe: Methoden und Konzepte sind konsequent auf reale Anwendungsfälle ausgerichtet.

  • Modularität und Flexibilität: Vom einzelnen Online-Kurs bis zum anspruchsvollen Zertifikatsprogramm.

  • Anerkannte Zertifikate: Klare Qualifikationsprofile für berufliche Weiterentwicklung.

  • Zielgruppenoffenheit: Geeignet für Gründer:innen, Intrapreneur:innen, Fach- und Führungskräfte sowie Quereinsteiger:innen.

Fazit

Wer Entrepreneurship auf Deutsch nicht nur verstehen, sondern gezielt erlernen und anwenden möchte, findet in den Weiterbildungsangeboten der Akademie der Ruhr-Universität einen strukturierten, praxisnahen und akademisch fundierten Weg. Ob als Einstieg über einen Methodenkoffer oder als Professionalisierung im Zertifikatskurs Chief Innovation Manager:in – die Akademie bietet passgenaue Formate für unterschiedliche Ausgangslagen und Karriereziele.

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