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Datenschutzrecht in der öffentlichen Verwaltung

Datenschutzrecht verstehen, personenbezogene Daten schützen und rechtssicher in der öffentlichen Verwaltung handeln.
Kurszeitraum
17. März 2027 bis 20. März 2027
Abschluss
Zertifikat der Akademie der Ruhr-Universität Bochum
N
Geeignet für
Fach- und Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung, die im beruflichen Alltag mit personenbezogenen Daten arbeiten und ihre Kenntnisse im Datenschutzrecht erweitern möchten

2.650,00 €

Das Weiterbildungsmodul „Datenschutzrecht in der öffentlichen Verwaltung“ vermittelt Ihnen fundierte Kenntnisse über die rechtlichen Grundlagen, Anforderungen und praktischen Herausforderungen des Datenschutzes in öffentlichen Einrichtungen.

Sie erfahren, unter welchen Voraussetzungen personenbezogene Daten rechtmäßig verarbeitet werden dürfen, welche Pflichten öffentliche Verwaltungen erfüllen müssen und wie datenschutzrechtliche Vorgaben im Verwaltungsalltag umgesetzt werden können. Wissenschaftlich fundierte Inhalte werden durch praxisnahe Fallbeispiele, gemeinsame Übungen und Diskussionen ergänzt.

Das Wichtigste auf einen Blick

Weiterbildung Einzeln buchbares Hochschulmodul
Dauer Berufsbegleitend, 4 Tage in Präsenz in Bochum
Lehrumfang 32 Unterrichtsstunden
Gesamtaufwand 150 Stunden inklusive Selbststudium und Prüfungsleistung
Prüfungsleistung Klausur
Modulverantwortlicher Dr. Thorsten B. Behling

Inhalte der Weiterbildung

Das Modul bietet einen umfassenden Einblick in die datenschutzrechtlichen Anforderungen der öffentlichen Verwaltung. Im Mittelpunkt stehen die europäischen, bundes- und landesrechtlichen Grundlagen des Datenschutzes sowie deren Anwendung auf konkrete Verarbeitungsvorgänge im Verwaltungsalltag.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Grundlagen des Datenschutzrechts: Einführung in die wesentlichen Prinzipien des Datenschutzes und den rechtlichen Umgang mit personenbezogenen Daten.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), landesspezifische Datenschutzgesetze am Beispiel des Datenschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen (DSG NRW) sowie die Bedeutung der europäischen JI-Richtlinie.
  • Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung: Prüfung, wann personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen und welche gesetzlichen Voraussetzungen dabei erfüllt sein müssen.
  • Datenschutzrechtliche Pflichten: Anforderungen an Informations- und Unterrichtungspflichten sowie die rechtssichere Einholung von Einwilligungen.
  • Rechte betroffener Personen: Umgang mit Auskunfts-, Löschungs- und Widerspruchsersuchen sowie Maßnahmen bei nicht mehr erforderlichen oder unzulässigen Datenverarbeitungen.
  • Technische und organisatorische Maßnahmen: Anforderungen an den Schutz personenbezogener Daten und die datenschutzkonforme Gestaltung von Verarbeitungsvorgängen.
  • Datenschutz in der Verwaltungspraxis: Anwendung datenschutzrechtlicher Vorschriften auf konkrete Fallbeispiele unter Berücksichtigung praxisrelevanter Fachgesetze.

Ihre Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können Sie:

  • wesentliche europäische, bundes- und landesrechtliche Datenschutzvorschriften erläutern und deren Bedeutung für die öffentliche Verwaltung einordnen.
  • erkennen, welche datenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu berücksichtigen sind.
  • beurteilen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Datenverarbeitung rechtlich zulässig ist.
  • notwendige Maßnahmen zur datenschutzkonformen Gestaltung von Verwaltungsprozessen identifizieren.
  • Informationspflichten und Anforderungen an die Einholung von Einwilligungen rechtssicher einordnen.
  • angemessen auf Auskunfts-, Löschungs- und Widerspruchsersuchen betroffener Personen reagieren.
  • geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten bestimmen.
  • datenschutzrechtliche Fragestellungen aus Ihrem beruflichen Alltag eigenständig analysieren und Lösungsansätze entwickeln.

Lehr- und Lernkonzept

Das Modul ist berufsbegleitend konzipiert und umfasst 32 Unterrichtsstunden, die in Präsenz stattfinden. Die Lehrveranstaltungen verbinden die Vermittlung rechtlicher Grundlagen mit praxisnahen Fallbeispielen, interaktiven Diskussionen und gemeinsamen Übungen.

Anhand konkreter Fragestellungen aus der öffentlichen Verwaltung wenden Sie das erworbene Wissen unmittelbar an und entwickeln gemeinsam mit dem Lehrenden Lösungsansätze für datenschutzrechtliche Herausforderungen. Einzelne Fallbeispiele können auch in Gruppen oder im Rahmen des Selbststudiums bearbeitet werden.

Ergänzend zu den Lehrveranstaltungen vertiefen Sie die Inhalte im Selbststudium. Digitale Lehrmaterialien und Literaturempfehlungen werden fortlaufend bereitgestellt.

Den Abschluss bildet eine Klausur.

Jetzt Weiterbildung im Bereich Datenschutzrecht buchen

Stärken Sie Ihre rechtliche Handlungssicherheit im Umgang mit personenbezogenen Daten! Erweitern Sie Ihre Kenntnisse zu datenschutzrechtlichen Anforderungen und lernen Sie, diese verantwortungsvoll und praxisorientiert in der öffentlichen Verwaltung umzusetzen.

Buchen Sie jetzt das Modul „Datenschutzrecht in der öffentlichen Verwaltung“ und entwickeln Sie Ihre Kompetenzen für eine rechtssichere und datenschutzkonforme Verwaltung weiter.

Wissenschaftlich fundiert und praxisnah

Profitieren Sie von einer Weiterbildung auf universitärem Niveau, die fundiertes datenschutzrechtliches Fachwissen mit konkreten Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung verbindet. Die Inhalte orientieren sich an den rechtlichen und organisatorischen Anforderungen des Verwaltungsalltags.

Datenschutzrecht anhand konkreter Praxisbeispiele

Ob Verarbeitung personenbezogener Daten, Auskunftsersuchen oder Löschpflichten: Anhand praxisnaher Fallbeispiele lernen Sie, datenschutzrechtliche Fragestellungen zu beurteilen und geeignete Lösungen für Ihre berufliche Praxis zu entwickeln.

Umfassende rechtliche Perspektive

Datenschutz in der öffentlichen Verwaltung erfordert die Berücksichtigung unterschiedlicher Rechtsgrundlagen. Das Modul vermittelt Ihnen ein umfassendes Verständnis der DSGVO sowie bundes- und landesrechtlicher Datenschutzvorschriften und zeigt deren Zusammenspiel in der Verwaltungspraxis auf.

Fachlicher Austausch und neue Perspektiven

Der seminaristische Aufbau bietet Raum für Diskussionen, gemeinsame Fallbearbeitungen und den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis. Durch die gemeinsame Teilnahme mit Studierenden des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Digitales Verwaltungsmanagement“ profitieren Sie von zusätzlichen Perspektiven und haben die Möglichkeit, Ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.

Gezielte Weiterbildung auf Hochschulniveau

Das Modul ist einzeln buchbar und ermöglicht Ihnen, Ihre Kompetenzen im Datenschutzrecht gezielt auszubauen, ohne ein vollständiges Studium absolvieren zu müssen. So stärken Sie Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit personenbezogenen Daten und bei der datenschutzkonformen Gestaltung von Verwaltungsprozessen.

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend konzipiert und verbindet die Vermittlung rechtlicher Grundlagen mit praxisnahen Fallbeispielen, angeleitetem Selbststudium und einer abschließenden schriftlichen Prüfungsleistung.

1. Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen

Zu Beginn beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen des Datenschutzrechts in der öffentlichen Verwaltung. Sie lernen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie landesspezifische Datenschutzvorschriften und deren Zusammenspiel kennen.

2. Rechtmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten

Im weiteren Verlauf erfahren Sie, unter welchen Voraussetzungen personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen. Dabei beschäftigen Sie sich mit gesetzlichen Anforderungen, Informationspflichten und der Einholung von Einwilligungen.

3. Betroffenenrechte und praktische Umsetzung

Anhand konkreter Fallbeispiele lernen Sie, mit Auskunfts-, Löschungs- und Widerspruchsersuchen umzugehen. Zudem beschäftigen Sie sich mit technischen und organisatorischen Maßnahmen, um Datenschutzanforderungen im Verwaltungsalltag rechtssicher umzusetzen.

4. Schriftliche Prüfungsleistung

Den Abschluss des Moduls bildet eine Klausur, in der Sie Ihre erworbenen Kenntnisse zum Datenschutzrecht anwenden und vertiefen.

Für wen eignet sich die Weiterbildung?

Das Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung, die im beruflichen Alltag mit personenbezogenen Daten arbeiten und ihre Kenntnisse im Datenschutzrecht erweitern möchten.

Besonders geeignet ist die Weiterbildung für:

  • Mitarbeitende aus Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen
  • Datenschutzbeauftragte und Datenschutzverantwortliche
  • Fach- und Führungskräfte, die datenschutzrechtliche Anforderungen umsetzen
  • Projektverantwortliche für digitale Verwaltungsprozesse
  • Beschäftigte öffentlicher Einrichtungen, die ihre Kenntnisse im Datenschutzrecht vertiefen möchten

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme sind keine besonderen fachlichen Vorkenntnisse erforderlich. Grundlegende Kenntnisse über die Abläufe in der öffentlichen Verwaltung sowie berufliche Erfahrungen im öffentlichen Sektor sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Ihr Nutzen

  • Rechtssicherheit: Datenschutzvorgaben sicher anwenden.
  • Fachwissen: DSGVO und Datenschutzgesetze verstehen.
  • Handlungskompetenz: Personenbezogene Daten rechtssicher verarbeiten.
  • Praxisnähe: Datenschutzrechtliche Herausforderungen lösen.
  • Prozessgestaltung: Verwaltungsabläufe datenschutzkonform gestalten

Beratung und Kontakt

Lecturers

Prof. Dr. Thorsten Behling
Prof. Dr. Thorsten Behling

Rechtsanwalt Prof. Dr. Thorsten B. Behling, Jahrgang 1976, 1997-2002 Studium der Rechtswissenschaften, wurde 2006 an der Ruhr-Universität Bochum („RUB“) mit der Arbeit „Der Zugang elektronischer Willenserklärungen in modernen Kommunikationssystemen“ promoviert. Er ist seit 2008 als Rechtsanwalt mit den Tätigkeitsschwerpunkten IT- und Datenwirtschaftsrechts einschl. Datenschutz-, Informationssicherheits- und Arbeitsrecht tätig und war von 2009-2022 Lehrbeauftragter der Juristischen Fakultät der RUB. Seit 2016 ist er Mitwirkender des Instituts für Geistiges Eigentum, Datenschutz und Informationstechnologie (IGEDI) der Juristischen Fakultät der RUB. Im Jahre 2022 ist er auf Vorschlag der Juristischen Fakultät durch die RUB zum Honorarprofessor ernannt worden. Von 2013-2025 war er Partner und daneben Geschäftsführer der WTS Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH sowie Konzerndatenschutzbeauftragter der WTS-Gruppe. Seit 2025 ist er Partner im Düsseldorfer Büro von BUSE Rechtsanwälte Steuerberater. Er ist Datenschutzbeauftragter, Informationssicherheitsbeauftragter und AI Officer verschiedener deutscher und internationaler Unternehmen sowie Konzerne, berät und vertritt weitere Mandanten anwaltlich in den vorgenannten Rechtsgebieten und ist durch verschiedene Veröffentlichungen auf dem Gebiet u.a. des Datenschutzes ausgewiesen.

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