Digitales Prozessmanagement & Bürger*innenprozesse
Verwaltungsprozesse digital gestalten, Abläufe optimieren und bürger*innenorientierte Dienstleistungen entwickeln.
2.650,00 €
Das Weiterbildungsmodul „Digitales Prozessmanagement & Bürger*innenprozesse“ vermittelt Ihnen fundierte Kenntnisse über die Analyse, Modellierung und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen sowie die Gestaltung digitaler Dienstleistungen für Bürger*innen und Unternehmen.
Sie erfahren, wie Verwaltungsabläufe systematisch erfasst, mithilfe digitaler Prozessplattformen modelliert und hinsichtlich ihrer Digitalisierungspotenziale bewertet werden können. Darüber hinaus lernen Sie die organisatorischen und technischen Anforderungen digitaler Verwaltungsleistungen kennen. Wissenschaftlich fundierte Inhalte werden durch praxisnahe Übungen, Fallbeispiele und gemeinsame Diskussionen ergänzt.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Weiterbildung | Einzeln buchbares Hochschulmodul |
| Dauer | Berufsbegleitend, 4 Tage in Präsenz in Bochum |
| Lehrumfang | 32 Unterrichtsstunden |
| Gesamtaufwand | 150 Stunden inklusive Selbststudium und Prüfungsleistung |
| Prüfungsleistung | Mündliches Prüfungsgespräch |
| Modulverantwortlicher | Prof. Dr. Götz Fellrath |
Inhalte der Weiterbildung
Das Modul bietet einen umfassenden Einblick in das digitale Prozessmanagement der öffentlichen Verwaltung. Im Mittelpunkt stehen die systematische Erfassung und Modellierung von Verwaltungsprozessen, deren digitale Umsetzung sowie die Gestaltung bürger*innenorientierter Verwaltungsleistungen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Grundlagen des Prozessmanagements: Systematische Aufnahme, Analyse und Darstellung von Verwaltungsprozessen mithilfe etablierter Modellierungsstandards.
- Digitale Prozessmodellierung: Einführung in digitale Prozessplattformen und deren praktische Anwendung zur Abbildung und Bewertung von Verwaltungsabläufen.
- Prozessdigitalisierung und Implementierung: Entwicklung von Strategien zur Digitalisierung bestehender Prozesse sowie Grundlagen der Prozessimplementierung und des Change Managements.
- Digitale Bürger*innen- und Verwaltungsprozesse: Analyse digitaler Verwaltungsleistungen im Austausch mit Bürger*innen (Government-to-Citizen), Unternehmen (Government-to-Business) und zwischen Behörden (Government-to-Government).
- Open Data: Grundlagen, Anforderungen und Möglichkeiten der Bereitstellung und Nutzung offener Verwaltungsdaten.
- Technische und organisatorische Rahmenbedingungen: Umsetzung digitaler Verwaltungsprozesse am Beispiel des Onlinezugangsgesetzes (OZG) sowie relevante Standardisierungsvorgaben.
- IT-Sicherheit und Zugriffsmanagement: Grundlagen von Legitimationsverfahren, Rollen- und Rechtekonzepten sowie IT-Sicherheitsanforderungen in digitalen Prozessen.
Ihre Lernziele
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können Sie:
- Verwaltungsprozesse systematisch erfassen, analysieren und mithilfe digitaler Plattformen modellieren.
- Digitalisierungspotenziale bestehender Verwaltungsabläufe erkennen und bewerten.
- Strategien zur Prozessdigitalisierung, Implementierung und zum Change Management entwickeln.
- digitale Verwaltungsprozesse zwischen Behörden, Bürger*innen und Unternehmen beschreiben, analysieren und bewerten.
- wesentliche Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten von Open Data erläutern.
- organisatorische und technische Rahmenbedingungen digitaler Verwaltungsprozesse einordnen.
- grundlegende Anforderungen an Standardisierung, Zugriffsmanagement und IT-Sicherheit berücksichtigen.
Lehr- und Lernkonzept
Das Modul ist berufsbegleitend konzipiert und umfasst 32 Unterrichtsstunden, die in Präsenz stattfinden. Die Lehrveranstaltungen verbinden wissenschaftlich fundierte Wissensvermittlung mit praktischen Übungen, Gruppenarbeiten und eigenständigen Rechercheaufgaben.
Im ersten Teil lernen Sie, Verwaltungsprozesse mithilfe digitaler Prozessplattformen zu erfassen und zu modellieren. Anhand konkreter Fallbeispiele erarbeiten Sie Ansätze zur Prozessdigitalisierung und entwickeln Konzepte für deren Implementierung.
Anschließend beschäftigen Sie sich mit digitalen Bürger*innen- und Verwaltungsprozessen sowie deren organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen. Digitale Lehrmaterialien, praktische Übungen und angeleitetes Selbststudium unterstützen die Vertiefung der Inhalte.
Den Abschluss bildet ein mündliches Prüfungsgespräch, in dem Sie Ihre erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen.
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Gestalten Sie Verwaltungsprozesse effizienter, digitaler und bürger*innenorientierter! Erweitern Sie Ihre Kompetenzen in der Prozessmodellierung, Digitalisierung und Umsetzung moderner Verwaltungsleistungen.
Buchen Sie jetzt das Modul „Digitales Prozessmanagement & Bürger*innenprozesse“ und entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten für eine zukunftsorientierte, digitale öffentliche Verwaltung weiter.
Wissenschaftlich fundiert und praxisnah
Profitieren Sie von einer Weiterbildung auf universitärem Niveau, die fundierte Kenntnisse des digitalen Prozessmanagements mit konkreten Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung verbindet. Die Inhalte orientieren sich an den Anforderungen moderner Verwaltungsabläufe und deren digitaler Weiterentwicklung.
Prozessmodellierung anhand konkreter Verwaltungsbeispiele
Ob digitale Antragsverfahren, behördenübergreifende Abläufe oder elektronische Verwaltungsleistungen: Anhand praxisnaher Fallbeispiele lernen Sie, Prozesse systematisch zu erfassen, mithilfe digitaler Plattformen zu modellieren und Digitalisierungspotenziale zu identifizieren.
Ganzheitliche Perspektive auf digitale Verwaltungsprozesse
Die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen ist mehr als eine technische Aufgabe. Das Modul verbindet Prozessmanagement, organisatorische Veränderungsprozesse und technische Rahmenbedingungen. Dabei werden sowohl die Anforderungen von Bürger*innen und Unternehmen als auch die Zusammenarbeit zwischen Behörden berücksichtigt.
Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
Der seminaristische Aufbau bietet Raum für Diskussionen, gemeinsame Übungen und den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis. Durch die gemeinsame Teilnahme mit Studierenden des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Digitales Verwaltungsmanagement“ profitieren Sie von zusätzlichen Perspektiven und haben die Möglichkeit, Ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.
Gezielte Weiterbildung auf Hochschulniveau
Das Modul ist einzeln buchbar und ermöglicht Ihnen, Ihre Kompetenzen im digitalen Prozessmanagement gezielt auszubauen, ohne ein vollständiges Studium absolvieren zu müssen. So stärken Sie Ihre Fähigkeiten, Verwaltungsprozesse systematisch zu analysieren, digital zu gestalten und deren Umsetzung zu begleiten.
Die Weiterbildung ist berufsbegleitend konzipiert und verbindet gemeinsame Lehrveranstaltungen mit praktischen Übungen, angeleitetem Selbststudium und einem abschließenden mündlichen Prüfungsgespräch.
1. Grundlagen und digitale Prozessmodellierung
Zu Beginn beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen des Prozessmanagements. Sie lernen, Verwaltungsprozesse systematisch zu erfassen, anhand von Modellierungsstandards darzustellen und mithilfe digitaler Prozessplattformen abzubilden.
2. Prozessdigitalisierung und Implementierung
Im weiteren Verlauf analysieren Sie bestehende Verwaltungsabläufe hinsichtlich ihrer Digitalisierungspotenziale. Anhand konkreter Fallbeispiele entwickeln Sie Ansätze zur digitalen Umsetzung und beschäftigen sich mit Strategien zur Prozessimplementierung und zum Change Management.
3. Digitale Bürger*innen- und Verwaltungsprozesse
Anschließend untersuchen Sie digitale Verwaltungsleistungen und die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Bürger*innen und Unternehmen. Dabei betrachten Sie unterschiedliche Prozessbeziehungen im E-Government und beschäftigen sich mit den Anforderungen an Open Data.
4. Technische und organisatorische Rahmenbedingungen
Sie lernen wichtige Grundlagen für die Umsetzung digitaler Verwaltungsprozesse kennen. Dazu gehören unter anderem das Onlinezugangsgesetz (OZG), Standardisierungsvorgaben, Legitimationsverfahren, Rollen- und Rechtekonzepte sowie Aspekte der IT-Sicherheit.
5. Mündliches Prüfungsgespräch
Den Abschluss des Moduls bildet ein mündliches Prüfungsgespräch, in dem Sie Ihre erworbenen Kenntnisse zur Prozessmodellierung, Digitalisierung und Gestaltung digitaler Verwaltungsleistungen nachweisen.
Für wen eignet sich die Weiterbildung?
Das Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung, die Verwaltungsprozesse digitalisieren, optimieren oder die Einführung digitaler Verwaltungsleistungen begleiten möchten.
Besonders geeignet ist die Weiterbildung für:
- Mitarbeitende aus Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen
- Digitalisierungsbeauftragte und E-Government-Verantwortliche
- Fach- und Führungskräfte im Prozess- und Verwaltungsmanagement
- Projektverantwortliche für die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen
- Beschäftigte öffentlicher Einrichtungen, die ihre Kompetenzen in der digitalen Prozessgestaltung erweitern möchten
Teilnahmevoraussetzungen
Für die Teilnahme sind grundlegende Kenntnisse des IT-gestützten Managements erforderlich.
Berufliche Erfahrungen mit Verwaltungsabläufen und ein Interesse an digitalen Technologien sind hilfreich, um die vermittelten Inhalte auf die eigene Praxis zu übertragen.
Ihr Nutzen
- Prozesskompetenz: Verwaltungsabläufe systematisch erfassen und modellieren.
- Digitalisierung: Potenziale erkennen und Prozesse digital gestalten.
- Praxisnähe: Digitale Prozessplattformen kennenlernen und anwenden.
- Bürger*innenorientierung: Digitale Verwaltungsleistungen analysieren und verbessern.
- Handlungskompetenz: Digitalisierungsprojekte gezielt vorbereiten und begleiten.
Beratung und Kontakt
Lecturers
Prof. Dr. Götz Fellrath
Dr. Fellrath ist seit Januar 2018 Professor u.a. für Verwaltungsmanagement, Organisation und E-Government an der Hochschule für Polizei und Verwaltung. Davor war er Gründungsgesellschafter einer Organisationsberatung für den öffentlichen Sektor und war dort 18 Jahre lang in der Beratung für die öffentliche Verwaltung tätig. Er leitete Projekte auf allen staatlichen Ebenen im Bereich Organisations- und Prozessgestaltung sowie Digitalisierung und sichert diesen Praxisbezug in kleinem Umfang hierüber auch heute noch.
In der Lehre übernimmt Prof. Fellrath insbesondere auch Kurse im Bereich E-Government und hat in den letzten Jahren zur Umsetzung des OZG eigene Forschungen und Projekte mit Studierenden durchgeführt.
